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Retail im Wandel – unsere Teilnahme am Retailtech Hub

Geschrieben von Emil Kabisch am 19.02.2018 12:08:05

Von Oktober bis Januar war store2be Teil des ersten Batches im Retailtech Hub, dem Innovationszentrum für den Einzelhandel im Herzen Europas, in München. Heute bringen wir euch vier Fragen an unseren Gründer Emil zu dem Programm und was die Initiative über die zukünftige Entwicklung des Einzelhandels aussagt.

Am 16. Oktober begann die Kickoff Week des Programms in dem modern eingerichteten Hub im östlichen Teil Münchens. Aus über 200 Bewerbungen wurde store2be als eines von zehn Unternehmen für die Teilnahme ausgewählt. Neben neun anderen Start-ups und dem Retailtech Hub Team lernten wir dort auch die Roboter Nao und Double sowie den Office Dog Botti kennen. 

 

store2be über die Erfahrung im Retailtech Hub von MediaSaturn und Plug and Play

 

Emil, was ist der Retailtech Hub?

Der Retailtech Hub ist eine von MediaSaturn und Plug and Play Tech Center ins Leben gerufene Plattform, um Innovationen in den Einzelhandel zu bringen. Ursprünglich als „klassischer” Start-up Accelerator gestartet, verknüpft das Programm Tech-Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit Handelsunternehmen.

Der Fokus liegt dabei auf der gemeinsamen Umsetzung von Pilotprojekten. Anstatt den üblichen Vertriebsweg zu gehen, sollen die Lösungen der jungen Unternehmen so schnell wie möglich zum Einsatz gebracht werden. Diese Pilotprojekte werden anschließend gemeinsam evaluiert und dienen als Grundlage für eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren. Neben MediaMarkt und Saturn sind inzwischen auch LIDL, Kaufland und die Aachener Grundvermögen Kapitalanlagegesellschaft als Partner des Programms mit an Board.

 

Retailtech Hub shared Office in München

 

Interessant, wie ist das Programm aufgebaut?

In mehreren sogenannten Focus Weeks erarbeiteten wir gemeinsam mit den Partnern des Programms gemeinsame Pilotprojekte. Die Kernfrage dabei lautet: Wie können unsere Lösungen und Plattformen die Retailer unterstützen? Zudem gab es zahlreiche Workshops zum Thema Firmenaufbau sowie Mentoring Sessions und Zwischenpräsentationen.

Während des Programms trafen wir uns mit mehreren Repräsentanten der Partnerunternehmen in Schlüsselpositionen zu einem strategischen Austausch, dazu gehörten die Geschäftsführung von MediaSaturn, die Leiter der Digital- und Innovationsabteilungen oder der Multichannel-Bereiche. Sogar mit Pieter Haas, CEO der Media-Saturn-Holding, sprachen wir über die Bedeutung von Erlebnissen im Einzelhandel. Er teilt unsere Überzeugung: Die Märkte brauchen regelmäßig neue Konzepte, Marken und Produkte, damit dem Kunden ein Erlebnis geboten wird und er weiterhin in die Märkte strömt.

Aus diesen Gesprächen konnten wir wertvollen Input für store2be ableiten. Die ersten Gespräche auf strategischer Ebene zu führen und dann direkt mit den relevanten Abteilungen innerhalb der Partnerunternehmen in Kontakt zu treten, beschleunigt zudem die Zusammenarbeit. So starten wir beispielsweise im März mit der Vermarktung von MediaMarkt- und Saturn-Flächen in Berlin und Hamburg.

 

 

„Pieter Haas, CEO der Media-Saturn-Holding, [...] teilt unsere Überzeugung: Die Märkte brauchen regelmäßig neue Konzepte, Marken und Produkte, damit dem Kunden ein Erlebnis geboten wird und er weiterhin in die Märkte strömt."

 

 

Sven Wissebach von store2be über Retail im Wandel

 

Was konntet ihr noch über den Einzelhandel lernen?

Zunächst einmal, dass der Einzelhandel eine große Innovationsbereitschaft zeigt. Zahlreiche bedeutende Einzelhändler haben den Einstieg in den eCommerce verpasst – ein Fehler, der manchen Playern teuer zu stehen kam. Nun streben die führenden Einzelhändler dafür umso mehr nach Innovation und haben das Early Adopter Mindset entwickelt. Sie wollen die First Mover und nicht die Nachzügler sein, wenn es um eine neue Technologie geht. In unserem Fall bedeutet das, den Wert ihrer Retail-Flächen als Media Asset zu erkennen und neue Marken und Konzepte in ihre Märkte zu bringen.

Uns freut es natürlich besonders zu beobachten, dass Retailer offen für neue Konzepte sind, eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen zeigen und sich gemeinsam mit innovativen Start-ups neu erfinden wollen. Die Initiative Retailtech Hub zeigt: Der Handel bewegt sich weg vom einfachen Distributionskanal hin zu zukunftsorientierten Konzepten und einzigartigen Kundenerlebnissen.

 

 

[Einzelhändler müssen] den Wert ihrer Retail-Flächen als Media Asset zu erkennen und neue Marken und Konzepte in ihre Märkte zu bringen."

 

 

Marlon Braumann von store2be beim Pitch des Retailtech Hub

 

Welche anderen Konzepte nahmen neben store2be am Retailtech Hub teil?

Tatsächlich spiegelt die Selektion der Teilnehmer im Retailtech Hub genau die Themen wider, die im Einzelhandel gerade ganz oben auf der Agenda stehen: Customer Analytics, die Verschmelzung von Online und Offline, ein neues Einkaufserlebnis und eine nahtlose und individualisierte Customer Experience stehen im Vordergrund.

Gemeinsam mit dem Start-up Mishipay wird bereits im März in Innsbruck ein Saturn-Store ohne Kassen eröffnen. Andere Unternehmen optimieren die Kundenbindung im Online-Shop, liefern Kunden individuelle Online-Inhalte oder angepasste digitale Erlebnisse in den Märkten. Nicht zuletzt als Konsumenten können wir uns also auf einige spannende neue Konzepte im Einzelhandel gefasst machen.

 

Emil Kabisch von store2be beim Retailtech Hub

Themen: Retail Marketing, Insight

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